Kühlungsborn erleben
Kaum ein anderes Seebad an der Ostseeküste hat mehr historische Bausubstanz zu bieten als Kühlungsborn. Noch heute strahlt der Ort mit seinen zahlreichen Bauten und Villen das Flair des 20. Jahrhunderts aus, welches Besucher bei einem Rundgang ebenfalls erleben können.
Die heutige Bausubstanz in Kühlungsborn geht maßgeblich auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, als hier die Orte Arendsee, Fulgen und Brunshaupten zahlreiche Besucher angezogen haben und für einen Aufschwung an der Ostseeküste gesorgt haben. Aus diesen drei Orten ging später das heutige Kühlungsborn hervor, die ehemaligen Bauten jedoch konnten weitgehend erhalten werden. Bei der Restaurierung des Ortes wurde dabei vornehmlich auf die historische Bausubstanz geachtet, die nahezu originalgetreu wieder hergestellt werden konnte. Die Liebe zum Detail können Besucher bei einem Spaziergang durch den Ort, der auf Wunsch auch geführt angeboten wird, erkennen. Die Stadt verzaubert dabei mit Türmen, Erkern, kleinen Balkonen und originalgetreuen Fassaden.
Neben den zahlreichen Villen ist aber auch die Seebrücke in Kühlungsborn ein beliebtes Ausflugsziel. Sie wurde erst 1991 fertiggestellt und weist eine Länge von 240 Metern auf. Schon nach wenigen Jahren gilt die Seebrücke von Kühlungsborn als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist jetzt eine von aktuell 189 Seebrücken in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Seebrücke kann jedoch nicht nur zu Fuß begangen werden, sie dient auch als Anlegestelle für Ausflugsschiffe. Von hier aus ist es beispielsweise möglich, mit einem Ausflugsschiff von einem zum anderen Seebad zu fahren und auch diese anzusehen und zu bewundern.
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